
Lesetipp von
Julie Hell
20.03.2021
Alles, was die 16-jährige Lily in die Hand nimmt, geht kaputt. Dauernd fallen ihr Gläser oder andere Dinge herunter. Denn Lily hat ADHS und nimmt Dinge meist erst zu spät wahr.
Eine kaputte Schultür ist es schließlich, die Abelard und Lily aufeinander treffen lässt. Eigentlich wollte Abelard die Tür reparieren; hatte aber nicht damit gerechnet, dass Lily an der anderen Seite der Tür zieht. Der Reparaturversuch endet schließlich im Chaos! Beide müssen nachsitzen und entdecken dabei, dass sie die Liebe zu einem mittelalterlichen Briefwechsel verbindet: Die Liebesbriefe von Abaelard und Heloise, in denen sich alles um ihre leidenschaftliche, aber verbotene und unmögliche Liebe dreht. In den folgenden Wochen schreiben sich Lily und Abelard Kurznachrichten, meist Zitate aus den Liebesbriefen und verlieben sich dabei auch ineinander. Ihre Familien sind nicht begeistert. Denn wo Lily emotional und impulsiv bis zur Selbstzerstörung ist, braucht der autistische Abelard Struktur und erkennt Emotionen oft nur schwer. Eine Beziehung zwischen den beiden kann nicht lange gut gehen, oder? Ein spannender und liebevoller Roman über zwei Jugendliche, die selbst über sich, ihre Gedanken und ihr Leben bestimmen möchten.
Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Barbara Lehnerer
Jugendbuch ab 14 Jahren
dtv , 16,95 €